European Universities Rowing Championship 2025
Europäische Hochschulmeisterschaften in Bydgoszcz: Pleiße goes international
Vom 17. bis 22. September 2025 nahmen Pauline, Tilla, Lisa F. und Finja an den Europäischen Hochschulmeisterschaften im Rudern in Bydgoszcz, Polen, teil. Gemeinsam gingen sie mit der Pleiße an den Start und stellten sich der Herausforderung eines starken internationalen Teilnehmerfeldes. Durch den Sieg der Deutschen Hochschulmeisterschaft 2024, hatten die vier sich bereits im letzten Jahr erneut für den EUC qualifiziert.
Schon bei der Ankunft in Polen war klar, dass die Bedingungen anspruchsvoll werden würden: kräftiger Wind und unruhiges Wasser forderten von Beginn an volle Konzentration. Zum Glück kam die Pleiße mit diesen Gegebenheiten gut zurecht, sodass die Vier mit einem positiven Gefühl in den Wettkampf starteten.
Der Vorlauf hatte es direkt in sich. Da es in diesem Jahr keine Hoffnungsläufe mehr gab, bedeutete das Reglement: nur die beiden Erst- und Zweitplatzierten jedes Laufs erreichen direkt das A-Finale, zwei weitere Boote können sich über die Zeit qualifizieren. In einem Feld von zehn Mannschaften mussten also von Anfang an Höchstleistungen erbracht werden. Pauline, Tilla, Lisa F. und Finja kämpften beherzt und ruderten ein starkes Rennen, das sie auf Rang 4 abschlossen. Trotz einer guten Zeit reichte es aber damit nicht fürs A-Finale.
Am Samstag nutzten sie die Gelegenheit, noch einmal auf dem Wasser zu trainieren. Diese Arbeit zahlte sich im B-Finale am Sonntag aus: Die Vier starteten wie geplant mutig, setzten sich sofort an die Spitze und führten das Feld über rund 700 Meter an. Erst auf den letzten Metern gelang es einem Boot, die vier von der Uni Leipzig noch zu überholen.
Zufrieden war das Team dennoch angesichts der eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten in den vergangenen Wochen. Durch Paulines Erasmus-Semester und einige verletzungsbedingte Pausen konnte die Mannschaft nur begrenzt gemeinsam auf dem Wasser trainieren. Umso erfreulicher war es, in Bydgoszcz eine geschlossene Mannschaftsleistung zu zeigen und sich gegen starke Konkurrenz zu behaupten.
Neben den sportlichen Ergebnissen bleiben die vielen Eindrücke einer intensiven Wettkampfwoche: das internationale Flair, Begegnungen mit Studierenden aus ganz Europa, die Atmosphäre an der Strecke und die gemeinsamen Momente im Team.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle, die uns unterstützt und verfolgt haben.
Finja




