46. Inn-River-Race 2026 in Passau
Das InnRiverRace am 11. April 2026 beim Passauer Ruderclub bildet wie jedes Jahr den Saisonauftakt für die Leipziger Mastersruderer.
Also machten sich am 2. April-Wochenende ein ARV-Doppelvierer mit Alfred, Gregor, Matthias und Olaf sowie ein Leipzig-Masters-Achter aus ARV und DHfK auf den Weg nach Passau, um die Früchte des harten Wintertrainings einzufahren. So das erklärte Ziel…
Während wir alle gesund und ohne Ausfälle über den Winter gekommen sind, standen die letzten Wochen der Vorbereitung für die Achter-Mannschaft nicht unter den besten Vorzeichen. Berufliche Verpflichtungen machten es in den Wochen im März sehr schwer, eine konstante Mannschaft für gemeinsame Wasserkilometer zu finden. Außerdem hatte wir im Achter krankheitsbedingt einige Ausfälle zu beklagen, so dass wir am Donnerstag parallel alle unsere Kontakte spielen lassen mussten, um doch noch einen Ersatz zu finden. Leider war so spontan keiner mehr zu finden, der im Achter hätte einspringen können. So blieb nur die letzte Hoffnung - Kontakt zum veranstaltenden Passauer Ruderclub aufnehmen und dort nach einem Aushilfsruderer zu fragen. Am Donnerstag Abend erhielten wir dann die Rückmeldung, dass ein Schwede, der in Passau lebt und dort rudert, uns aushelfen könnte.
ALTER SCHWEDE - wenn das nicht gut wird…
Aber wie das Schicksal so spielt, sollte es noch schlimmer kommen… Unsere Steuerfrau, die an diesem Wochenende schon als krankheitsbedingter Ersatz eingesprungen war, meldete sich (leider und unverschuldet) am Renntag in den frühen Morgenstunden ebenfalls krank und musste den ganzen schönen, sonnigen Samstag im Hotelzimmer verbringen. Also ging die Suche nach dem nächsten Ersatz weiter. Nach einigem Hin und Her hatten wir dann Glück und konnten den Wurzner Steuermann gewinnen, nochmal bei uns im Boot Platz zu nehmen und uns zu steuern.
So ging es in stark veränderter Platz-Besetzung raus aufs Wasser und die 6 km zum Start wurden für die finalen Abstimmungen und Einstellungen genutzt.
Wie letztes Jahr durften wir als erstes der insgesamt 6 gemeldeten Masters-Achter auf die Strecke gehen. Die österreichischen Ruderer vom Wiener Ruderclub Pirat waren dabei unsere direkten Gegner in der Gruppe Masters-C, die anderen Achter starteten ein oder zwei Altersklassen über uns. Ohne große Erwartungen (und deshalb vielleicht auch ohne zu großen Druck) wollten wir das Rennen trotzdem beherzt angehen und das Beste aus der Situation machen. Die Wiener Piraten starteten direkt 30 Sekunden hinter uns, somit hatten wir sie immer im Blick und konnten jederzeit (re)agieren.
Und es lief SUPER! Im wahrsten Sinne des Wortes…
Die Um- und Neubesetzungen waren während des Rennens nicht zu merken, jeder arbeitete für den Anderen und unsere vor ein paar Wochen ausgesprochene Titelverteidigung aus dem letzten Jahr sollte nicht unrealistisch bleiben. Am Ende konnten wir uns souverän vor den Wienern behaupten und fuhren mit etwas über 50 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie.
Sehr zufrieden & glücklich (und auch ein wenig stolz auf unseren Zusammenhalt und die Zusammenarbeit im Boot) fuhren wir zum Steg, wo uns ein lautstarker „Fanclub“ in Empfang nahm. Thomas seine große Tochter studiert seit Oktober in Passau und sie hatte ihre Clique mitgebracht…
Nicht unerwähnt soll natürlich auch die starke Leistung des Doppelvierers bleiben, die ebenfalls ein sehr gutes Rennen lieferten und in Ihrer Altersklasse einen hervorragenden 2. Platz erreichten. Leider mussten die Vier schon am späten Nachmittag weiter nach Varese ins (Urlaubs-)Trainingslager fahren, so dass sie den geselligen Teil des Wochenendes verpassten. Aber diesen gibt’s wie immer nur persönlich von den Beteiligten erzählt…
Viele Grüße und auf eine gute Saison… Prost




