Historie

Der Akademische Ruderverein zu Leipzig wurde am 06.02.1927 gegründet. Gründervater Prof. Dr. Hermann Altrock (1887 - 1980), 1925 als 1. Sportprofessor Deutschlands an die Universität Leipzig berufen, wurde Protektor(Ruderlehrer) des neu entstandenen Vereins. Der ARVL entstand als Ausgründung des RV Wiking, welcher am 6. April 1919 aus dem Zusammenschluss des Leipziger Rudervereins von 1876 und des Leipziger Ruderclubs Germania von 1866 hervorging.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das zerstörte Bootshaus provisorisch wiederaufgebaut. Der Verein bekam den Namen Hochschulsportgemeinschaft (HSG) Universität Leipzig. Mit der Umbenennung der Leipziger Universität in Karl-Marx-Universität Leipzig im Jahr 1963 erhielt auch der Ruderverein diesen Namenszusatz. Ende der 60er Jahre wurde die HSG Karl-Marx-Universität beliebter „Freizeitruderverein“ ehemaliger Leistungssportler des SC DHfK .

Mit der Aufnahme der Tätigkeit von Werner Riemann (Vizeeuropameister 1967 im R2m und mehrfacher DDR-Meister) und Kurt Stuhlmann (mehrfacher DDR-Meister) als Ruderlehrer an der Karl-Marx-Universität stand die Ruderausbildung der Studenten bis 1990 im Vordergrund des Bootshauses. 1990 wurde der Ruderverein von der Universität Leipzig abgekoppelt und im April 1991 in der Tradition des Akademischen Rudervereins zu Leipzig neu gegründet.