Der ARVL auf dem Inn

Am ersten Aprilwochenende dieses Jahres nahmen fünfzehn Ruderrecken plus Steuerfrau das 41. Inn-River-Race in Passau zum Anlass, um vor postkartentauglicher, landschaftlicher Kulisse zu zeigen, zu welchen Leistungen sie auch wenige Kilometer vor der österreichischen Grenze in der Lage sind. In drei Booten waren Mitglieder des ARVL vertreten. Neben dem Sieg der in einer Renngemeinschaft vertretenen Mastersruderer in der Altersklasse ME ist besonders die Leistung des reinen Vereinsachters (MB) hervorzuheben. Erstmals wurde hierfür ein Boot zusammengesetzt, in dem die Trainingsgruppen der „Jungmannen“ und der „Frischlinge“ zusammen trainierten. Über die Distanz von 5,5 Kilometer benötigten sie auf dem Inn 17 Minuten und 3 Sekunden, womit sie nur wenige Sekunden länger als der Wurzen-Achter (SM), dem dritten Boot mit zum Teil Leipziger Besatzung, unterwegs waren – für die Mannschaft des Vereinsachters ein traumhaftes Ergebnis, besonders unter dem Gesichtspunkt, dass die halbe Mannschaft das erste Mal ein Rennen im Rennboot absolvierte. Die Mannschaft des Wurzen-Achters hingegen sollte das Ergebnis als Weckruf und Ansporn wahrnehmen, dass sie bis zum Start der Ruderbundesliga in Duisburg im Mai noch viel Arbeit vor sich hat.

Am Abend klang die „Regattareise“ feierlich aus und Passau durfte Bekanntschaft mit den aus dem Bootshaus berühmten „lieblichen Gesängen“ machen – aus Leipziger und Wurzener Kehlen.

Niels

Messeprojekt
Fuchshuber Architekten