50. Dresdner Elbepokal 2024
Am 26. Oktober 2024 wurde auf der Elbe in Dresden zum 50. Mal der Elbepokal über 5 Kilometer ausgetragen. Bei herrlichem Herbstwetter mit strahlendem Sonnenschein und ruhiger, aber kraftvoll strömender Elbe kamen Ruderbegeisterte aus der Region und angrenzenden Ländern zusammen, um den diesjährigen Ausklang der Saison zu feiern.
In der Master-Klasse der Männer D bis E triumphierte der Achter der Renngemeinschaft Leipzig und Pirna. Die Crew um Dirk und Bernhard vom ARV Leipzig sowie ihre Viererpartner Bernd vom DHfK Leipzig und Arnim aus Grünau schafften es, den Dauerrivalen, den Fledermausachter aus Dresden, und einen weiteren Achter aus Radebeul, Meißen und Zschornewitz auf die Plätze zu verweisen. Dabei war der Wettkampf alles andere als ein Spaziergang: Die Kombination aus der jungen Konkurrenz – der Achter aus Radebeul, Meißen und Zschornewitz war im Schnitt fünf Jahre jünger und der fordernden Strömung sorgte für eine spannende Herausforderung.
Direkt aus Pirna angereist, legte der siegreiche Achter die Strecke von 10 Kilometern bis zum Startpunkt nahe Schloss Pillnitz bereits vor dem Rennen zurück, bevor er mit voller Energie den Elbepokal anging. Der finale Kampf um den Sieg entwickelte sich zu einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Renngemeinschaft aus Leipzig und Pirna lag zur Halbzeit zwar vier Sekunden vor dem gegnerischen Achter aus Radebeul und Umgebung doch diese konterten mit einer besseren zweiten Streckenhälfte und lagen im Ziel eine knappe halbe Sekunde vor den Leipzigern. Aufgrund der Zeitgutschrift durch die Altersdifferenz von 18,8 Sekunden war der Sieg aber ungefährdet – und so sicherte sich das Team den Sieg in einer Zeit von 14 Minuten und 38 Sekunden.
Besonders erfreulich verlief auch das Rennen des Männerachters in der Altersgruppe H. Hobby konnte seinen Vorjahressieg souverän wiederholen und genoss die ruhige Fahrt auf der Elbe – ohne Konkurrenzdruck und mit genügend Zeit, das herbstliche Panorama entlang des Ufers in vollen Zügen zu erleben.
Der Tag fand bei einem gemütlichen Beisammensein an der Terrasse des Sächsischen Ruderverbands nahe dem Blauen Wunder einen würdigen Ausklang. Mit Bier, Gegrilltem und Kuchen feierten die Ruderer und ihre Unterstützer das Jubiläum. Zur Erinnerung an diesen besonderen 50. Elbepokal erhielten alle Sieger neben einer Urkunde ein traditionell sächsisch-grünes Handtuch.
Der Elbepokal hat einmal mehr bewiesen, dass er nicht nur ein sportliches, sondern auch ein gesellschaftliches Ereignis ist, das Ruderfreunde über alle Altersgruppen hinweg vereint und die Gemeinschaft der Rudervereine stärkt.
Bernhard




